Kennt Ihr das?
Man will nur kurz den Sirup fertig machen, Saft einkochen, alles perfekt timen – und zack: Fällt einem die Zuckertüte runter, ein halbes Kilo Zucker verteilt sich auf dem Boden. Und die Ameisen ziehen sich direkt die Lätze um und trommeln mit Messer und Gabel auf den Boden!

Und während man noch denkt „okay, aufwischen und weiter geht’s“, stellt man fest:
Die mühsam gesammelten Blüten und Blumen verschimmeln.

Zu früh gepflückt? Zu feucht getrocknet? Oder einfach: Pech gehabt?
In diesem Moment musste ich sofort an meinen legendären Weihnachtskuchen vor zwei Jahren denken:
Wochen zu früh gebacken (er sollte schon mehrere Tage ziehen, aber DAS waren mal zwei, drei Wochen zu viel), ausnahmsweise mal luftdicht verpackt und eben (eine? Zwei?) Wochen zu lang stehen gelassen – und an Heiligabend war er … sagen wir: sehr, sehr lebendig.
Ein Kuchen mit Charakter. Leider einem eher grantigen, schimmeligen.
Dabei hab ich den echt schon oft gut hinbekommen! Hier der Beweis:

Aber so ist das halt: Kitchen Fails passieren. Immer. Immer wieder.
Wichtig ist nur:
Nicht aufhören. Weitermachen. Backen, fluchen, lachen – repeat.
Denn meistens entsteht dabei irgendwann doch wieder was Großartiges.
Ein Kuchen. Eine neue Idee. Oder wenigstens eine gute Geschichte.







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